Artikel-Schlagworte: „Johanna Czeckay“
Thema: „Zwischen Minne und Trieb“
Liebe, Erotik, Sex und Fetisch in der Weltliteratur, in Musik, Malerei etc. (nur für Erwachsene).
Seit die Menschen einander Geschichten erzählen, geht es darin um Liebe:
Die göttliche, die menschliche, die erotische, die platonische, die romantische, die moderne, die vergebliche, die glückliche. Die Liebe und ihre Hindernisse, die Liebe und ihre Folgen.
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Die Liebe ist Grundstoff der Dichter und Philosophen seit jeher.
Über nichts anderes gibt es so viele Bücher, Lieder oder Filme!
Erotik, Liebe und Verführung, das Sehnen und Begehren – keine anderen Gefühle bewegen die Menschheit mehr! Kriege wurden deshalb geführt. Menschen um den Verstand gebracht und die Welt aus den Angeln gehoben.
Erotische Fantasien haben immer schon den menschlichen Geist beschäftigt. Sie haben sich gegen die Sitten und öffentliche Moral jedweder Zeit behauptet und sich wider jedes Tugendideal durchgesetzt. Der Zeitgeist bestimmter Epochen versuchte die Erotik gesellschaftlich mehr oder weniger zu unterdrücken und zu anderen Zeiten hatte die Erotik Hochkonjunktur.
Zur Geschichte der erotischen Darstellung gehören Elemente aus Literatur, Bildhauerei, Malerei und heute Fotografie und Film. Diese wurden von fast allen Zivilisationen in der Antike wie in der Moderne angefertigt und mit Lust betrachtet.
Kulturell und historisch ist „Liebe“ ein schillernder Begriff und wir beschäftigen uns ganz offen damit. Zeigen berühmte, bekannte Darstellungen aus vielen Epochen und Kulturen und lesen u.a. aus klassischer bis moderner Liebes-Literatur. Wir schauen bei Bestseller Autor und Philosoph R. D. Precht und beim Psychologiestudierten Bas Kast nach und bei Psychoanalytiker und Philosoph Umberto Galimberti. Unsere schreibenden Talente Hella Hahn, Kay Bölke, Eberhard Schollmeier lesen eigene kurze Geschichten und Gedichte. Und lernen Sie unseren neuen Autor Hansjörg Michels bei einem Schlusswort kennen. Rolf Möbius erfreut uns mit Chansons. Die Malerin Johanna Czeckay zeigt zwei großartige zum Thema passende Gemälde und liest auch einen erotischen Text.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Bringen Sie Interesse mit,
aber keine Prüderie.
Im Anschluss laden wir zum Gespräch über unser Thema ein.
Herzliche Grüße Ihre Natascha
„ BLACK IS BEAUTIFUL“
So lautete unser Thema am 6. Oktober 2008 und nichts kann das so einzigartig repräsentieren wie diese schönen großformatigen Bilder dunkelhäutiger Menschen, von der auch einzigartigen Künstlerin, der exzellenten Malerin Johanna Christine Czeckay.
Schauen Sie sich diese unverwechselbaren Öl-Gemälde an.
Sehen Sie und spüren Sie die Vitalität die sie ausstrahlen, eine Lebenslust die rüberkommt und anzieht, ein wunderbarer Genuss und ein ästhetisches Schwelgen in makellos samtiger Haut. Die Sinnlichkeit die von ihnen ausgeht muss ich gar nicht beschreiben…
Ihre Stilrichtung benennt sie „Fotorealistisch und Plakativ“. Wobei Gesicht und Körper unglaublich realistisch gemalt werden mit einer präzisen Technik, damit dieser aufregende, weiche Glanz entsteht und dazu – als Stilbruch – z. B. die Kleidung nur Plakativ gezeigt werden, da diese nicht so wichtig sind und so auch eine gewisse Spannung erzeugt wird. Ihre Werke zeichnen sich mit starker Farbigkeit aus.
Sie malt natürlich auch hellhäutige Menschen, aber „die dunkelhäutigen strahlen das Leben pur aus und es reizt mich, das nachzuempfinden und die Schönheit und Verschiedenartigkeit der Gesichter, der Persönlichkeiten zu zeigen und ich will, dass man bei meinen Bildern mit dieser herrlichen Lebendigkeit in Kontakt kommt“, sagt sie.
Johanna Christine Czeckay wollte eigentlich auf die Modeschule, aber da hätte sie erst Schneiderin lernen müssen und das wollte sie auf gar keinen Fall werden.
Kurz nach dem Abitur bestand sie die Aufnahmeprüfung für Grafik und Design – aber die Eltern verboten diesen „Hungerleider-Beruf“ und sie musste MTA lernen, einen ordentlichen Beruf wie sie meinten.
Tja und nach dem Staatsexamen war sie schwanger und ihr Leben verlief ganz anders. - Sie zeigte in dieser Zeit allerdings großes öffentliches Umweltengagement!
Fünf Jahre fasste sie keinen Pinsel mehr an und erst als ihre beiden Söhne ihr zu Weihnachten Malutensilien und eine große Leinwand schenkten und zu ihr sagten; „Mama fang endlich wieder an zu malen!“
Da - ja da, traute sie sich nicht, sie meinte, sie könne das gar nicht mehr…
Bis sie endlich „sprang“ und wieder anfing. Vor 12 Jahren packte es sie wieder voll und ganz!
Sie hatte Zeit, die Kinder waren aus dem Gröbsten. Das ½ Wohnzimmer verwandelte sich in ein Atelier – was den Vorteil hatte, dass sie wirklich mit der Kunst lebte.
Inzwischen hat sie viel Erfolg, viele Ausstellungen besonders in Deutschland, in Düsseldorf ihrer Heimatstadt.
Jetzt nach ihrer Scheidung lebt sie bevorzugt im nahen Hinterland in einem hübschen Dorf mit ca. 250/300 Einwohnern. In einem mit viel Geschmack und Liebe restaurierten und hergerichteten, bezaubernden lichten Haus. In dem sich auch drei Findelkinder – 2 lustige Hündchen und eine Katze – wohlfühlen.

















