Archiv für Oktober 2008
Thema: „EIN LEBEN LÄNGER.“
Solche lebensfrohen, konsumstarken, jugendlichen „Alten“– wie UNS – hat es noch nie gegeben! Lieber schön leben, statt immer zu sparen, lautet die Devise.
Die Wissenschaft korrigiert längst das negative Image des Alterns von Frauen und Männern. Der biologische Triumph unserer Generation: wir haben Lebenszeit erobert.
„Die Älteren von morgen, sind die, die Ende der 40er bis Mitte der 60er Jahre auf die Welt kamen. Diese Generation hat die Welt nicht durch Krieg, sondern durch ihr Dasein verändert“, sagt Ken Dychtwald, der mit seiner Frau ein Imperium für Altersfragen in USA aufgebaut hat.
Diese Generation (die 68er) hat einen ganzen Planeten umgeformt. Und seid Woodstock steht diesen zukünftigen Ruheständlern wieder ein kollektives Generationenerlebnis zur Verfügung. – Und sie werden den sogenannten Lebensabend verändern!
Schon jetzt geschieht das durch die Roaring Sixties und Swinging Seventies – das Seniorenbild ändert sich: Sie sehen aus wie z. B. Senta Berger, Cher, Tina Turner, Sofia Loren oder wie Götz George, Jürgen Prochnow, Udo Jürgens. Und Sie haben POWER. Die Lebenserwartung der Deutschen stieg in den vergangenen 100 Jahren um 30 Jahre!
Die Ü-Generationen (Über 50/60/70) sind gesünder, sportlicher, fitter, gebildeter, haben mehr Interessen, sprechen Fremdsprachen, erwerben Computer und eine deutliche Mehrzahl ist nicht arm, lebt nicht isoliert und ist nicht pflegebedürftig, wenn, so hilft man sich in Wohngemeinschaften.
Der Jugendwahn verliert sich langsam. Um die große Kaufkraft die hier schlummert, reißen sich heute die Werber: um die Best Agers, Golden Oldies oder Second Life People.
Die 2./3. Ehe der „ Generation Plus“ ist sehr oft mit wesentlich jüngeren weibl. oder männl. Partnern.
Sex im Alter ist kein Tabuthema mehr – siehe die neuesten Filme…
Was sagen berühmte Schriftsteller über das Alter? Wir stellen verschiedene Bücher vor, lesen daraus, hören was Dieter Hildebrandt von „Best Aging“ hält, eine Poetin rezitiert ihre Gedichte usw.
HIER DIE LITERATURFREUNDE DIE LESEN WERDEN:
…und eventuell Sie?
Weiter haben wir eine Live-Schaltung nach Marbella vorbereitet um die allerneueste Geschichte der Autorin und Publizistin Gabriele Hefele zu hören und zu sehen (die gerade hier bei der Classics y Cava Salon-Gesellschaft, als Premiere (!), ihr neuestes Hörbuch vorstellte).
Wir haben wieder ein interessantes, komplexes Thema und zeigen viele Facetten daraus! Möchten Sie noch etwas dazu beitragen?
Künstler, Autoren und Zuhörer sind bei uns immer herzlich Willkommen.
Also bis bald, Ihre Natascha
„ BLACK IS BEAUTIFUL“
So lautete unser Thema am 6. Oktober 2008 und nichts kann das so einzigartig repräsentieren wie diese schönen großformatigen Bilder dunkelhäutiger Menschen, von der auch einzigartigen Künstlerin, der exzellenten Malerin Johanna Christine Czeckay.
Schauen Sie sich diese unverwechselbaren Öl-Gemälde an.
Sehen Sie und spüren Sie die Vitalität die sie ausstrahlen, eine Lebenslust die rüberkommt und anzieht, ein wunderbarer Genuss und ein ästhetisches Schwelgen in makellos samtiger Haut. Die Sinnlichkeit die von ihnen ausgeht muss ich gar nicht beschreiben…
Ihre Stilrichtung benennt sie „Fotorealistisch und Plakativ“. Wobei Gesicht und Körper unglaublich realistisch gemalt werden mit einer präzisen Technik, damit dieser aufregende, weiche Glanz entsteht und dazu – als Stilbruch – z. B. die Kleidung nur Plakativ gezeigt werden, da diese nicht so wichtig sind und so auch eine gewisse Spannung erzeugt wird. Ihre Werke zeichnen sich mit starker Farbigkeit aus.
Sie malt natürlich auch hellhäutige Menschen, aber „die dunkelhäutigen strahlen das Leben pur aus und es reizt mich, das nachzuempfinden und die Schönheit und Verschiedenartigkeit der Gesichter, der Persönlichkeiten zu zeigen und ich will, dass man bei meinen Bildern mit dieser herrlichen Lebendigkeit in Kontakt kommt“, sagt sie.
Johanna Christine Czeckay wollte eigentlich auf die Modeschule, aber da hätte sie erst Schneiderin lernen müssen und das wollte sie auf gar keinen Fall werden.
Kurz nach dem Abitur bestand sie die Aufnahmeprüfung für Grafik und Design – aber die Eltern verboten diesen „Hungerleider-Beruf“ und sie musste MTA lernen, einen ordentlichen Beruf wie sie meinten.
Tja und nach dem Staatsexamen war sie schwanger und ihr Leben verlief ganz anders. - Sie zeigte in dieser Zeit allerdings großes öffentliches Umweltengagement!
Fünf Jahre fasste sie keinen Pinsel mehr an und erst als ihre beiden Söhne ihr zu Weihnachten Malutensilien und eine große Leinwand schenkten und zu ihr sagten; „Mama fang endlich wieder an zu malen!“
Da - ja da, traute sie sich nicht, sie meinte, sie könne das gar nicht mehr…
Bis sie endlich „sprang“ und wieder anfing. Vor 12 Jahren packte es sie wieder voll und ganz!
Sie hatte Zeit, die Kinder waren aus dem Gröbsten. Das ½ Wohnzimmer verwandelte sich in ein Atelier – was den Vorteil hatte, dass sie wirklich mit der Kunst lebte.
Inzwischen hat sie viel Erfolg, viele Ausstellungen besonders in Deutschland, in Düsseldorf ihrer Heimatstadt.
Jetzt nach ihrer Scheidung lebt sie bevorzugt im nahen Hinterland in einem hübschen Dorf mit ca. 250/300 Einwohnern. In einem mit viel Geschmack und Liebe restaurierten und hergerichteten, bezaubernden lichten Haus. In dem sich auch drei Findelkinder – 2 lustige Hündchen und eine Katze – wohlfühlen.























