VITA von Dagmar und Dr. Wolfram Kühl

Unser literarischer Gast die Autorin Dagmar Kühl am  1. September 2008.

Sie schrieb den sehr ansprechenden Roman „Die Lilie des Königs“, dem wir uns heute widmen, in der Ich-Form und im Ton der Romantik. Dadurch verzaubert sie uns und gibt das Gefühl, in eine andere Zeit einzutauchen, in die Zeit der Pferdekutschen und Hutschachteln, in die Mitte des 19 Jahrhunderts.

Die Romanheldin erlebt u. a. auch das große Hohenzollern-Familientreffen,das im August 1833 stattgefunden hat. Der preußische König Friedrich Wilhelm III., lud zahlreiche, dem Hause Hohenzollern verwandte Herrscher und politische Größen ein. Viele europäischer Staaten nahm daran teil. Der berühmteste Gast war Zar Nikolaus.

Eine junge Dame adeliger Herkunft gerät unvermittelt in die Kreise der Geheimdienste, die am Vorabend des Krimkrieges und auf dem Hintergrund der Interessenkonflikte der europäischen Großmächte ein reges und aufregendes Treiben entfalten. – Kurz ein unterhaltsames Abenteuer für den Leser!

Die Schriftstellerische Tätigkeit von Dagmar Kühl umfasst inzwischen 7 Werke. – Als ehemalige Lehrerin für Geschichte und Kunsterziehung mit Staatsexamen, ist es ihr Anliegen, „in einer lebendigen, spannenden Mischung aus Abenteuer, Kultur- und Sittengeschichte und konkreten historischen Ereignissen, den Lesern möglichst plastisch eine Zeit nahe zu  bringen, die gemessen an der Fülle der Unterhaltungsliteratur der in England und Frankreich angesiedelten  historischen Romanen, immer noch nur spärlich vertreten ist.“

Der Roman hebt sich von anderen ab, durch eine außergewöhnlich exakte Recherche!

Durch Ihr exzellentes umfangreiches Quellen- und Literaturstudium und eine Studienreise nach Pommern und in das nördliche Ostpreußen, konnte sie sehr viel interessantes Material zusammentragen. Dann half auch ein befreundetes russisches Ehepaar: Sie Germanistik Professorin und der Mann Historiker.

Dagmar Kühl ist Jahrgang 1944, verheiratet mit dem Augenarzt Dr. med. Wolfram Kühl, hat Zwillings-Söhne und eine Tochter und lebt mit ihrem Mann nun 3  Jahren hier in Denia.

Ihr Mann schreibt übrigens Aphorismen und wir werden ihn zu einem späteren Zeitpunkt ebenfalls zu Wort kommen lassen.

Mir gefällt bereits ihr 1. Teil sehr gut, da endlich mal auch über die ostischen, baltischen, slawischen, russischen Menschen (die mit Herz und Seele) berichtet wird und man viel über Land und Leute erfährt. Bis hin ins tief verschneite Russland und gleichzeitig eine spannende Spionagegeschichte erzählt wird. So  auch in Berlin der Biedermeierzeit, in der ein Kuss schon als Verlobung verstanden werden konnte.


Literarische Gäste am 2. November 2009 sind das bemerkenswertes Ehepaar  Dagmar und Dr. Wolfram B.  Kühl

Mit viel Liebe und Gespür für die deutsche Sprache zeigen sie uns in Ihren Werken ihre jeweils persönliche, ganz verschiedene Schreibkunst.

„Nur wen der Teufel jagt, der hat es eilig“, lautet ein russisches Sprichwort.

Dagmar Kühl führt uns mit ihrem Roman „DAS DRITTE AUGE DES ZAREN”

in die Vergangenheit und öffnet die Türe zu einer Welt, die um die Mitte des 19. Jahrhunderts   spielt und zeigt, dass in dem  Sprichwort viel Wahrheit liegt. Sie präsentiert uns den 2. Teil einer in der Ich-Form geschriebenen Roman-Trilogie.

Dem ansprechenden 1. Buch „DIE LILIE DES KÖNIGS“ – ein preußisches Abenteuer, das im Berlin der Biedermeierzeit beginnt – widmeten wir uns bereits vor einiger Zeit.

 

Darin wird durch eine Reihe scheinbarer Zufälle die Romanheldin, eine junge Adelige – Emilie von Mesenthin, genannt Lilija – in die Kundschaftertätigkeit eingeführt. Abenteuerliche Reisen, Situationen und Begegnungen nehmen Ihren Anfang.

Die Geheimdienste entfalteten damals ein reges Treiben auf dem Hintergrund der Interessenkonflikte der europäischen Großmächte und am Vorabend des Krimkrieges.

Man besucht als Leser, mit der Protagonistin, auch das historisch belegte glanzvolle Fürstentreffen in Schwedt 1833. Wo sie den russischen Zar Nikolaus I. persönlich kennenlernt.

Inzwischen an der Seite ihres Mannes, des Geheimkuriers Ulrich von Redesen, ist sie nun im besonderen Auftrag des Zaren unterwegs. Bald schon werden beide gejagt von „Teufeln“ verschiedenster Gestalt.

Die Fortsetzung ihrer Agentengeschichte ist Dagmar Kühl ebenfalls sehr gut gelungen. „DAS DRITTE AUGE DES ZAREN“ – diesmal ein Abenteuer im tief verschneiten weiten Russland. Russland ist groß, der Zar ist weit und hundert Werst sind keine Entfernung! 1 Werst = 1066,78 m

Witzig, griffig und mit großer Sensibilität geschrieben. Überzeugend in der Formulierung  damaliger Redeführung und im Ton der Romantik.

Durch ein exzellentes umfangreiches Quellen- und Literaturstudium und eine Studienreise nach Pommern und in das nördliche Ostpreußen, konnte die Schriftstellerin viel interessantes Material zusammentragen. Es half auch ein befreundetes russisches Ehepaar: Sie Germanistik Professorin und der Ehemann Historiker. Außerdem lebte Dagmar Kühl selbst einige Jahre in Russland mit ihren Eltern.

Genauigkeiten bei den historischen Fakten, aber auch bei kleinsten Details sind sehr wichtig für sie.

Lebensnah und echt sind ihre Situation- und Milieuschilderungen, die Personenbeschreibungen, das Wechselspiel der Dialoge und die phantasievollen Ausschmückungen der Beschreibungen der Kleidung, des Interieurs etc.

Dazu die vielen Naturbeschreibungen, der Umgang mit Pferden. Die Sprache der einfachen Menschen damals und wie der Adel miteinander umging.

Es war ihr eine Herzensangelegenheit, in einer aufregenden Mischung aus Abenteuer, Kultur-, Liebes- und Sittengeschichte und konkreten historischen Ereignissen, den Lesern diese Zeit möglichst plastisch nahe zu bringen.

So kann man mitfühlen, mitleiden und teilnehmen am Leben der Menschen in der damaligen Zeit, an Liebesabenteuern und blutigen Szenen und alles ist mit sehr viel Spannung verbunden. Das rasante Tempo reißt einen mit.

Die Autorin Dagmar Kühl, Jahrgang 1944, geboren in Halle /Saale (Vater Flugzeugbauingenier) studierte Kunstgeschichte und Geschichte, machte das Staatsexamen mit Lehrbefähigung für die Abiturklasse und war dann als Lehrerin tätig.

Verheiratet mit Dr. Wolfram B. Kühl, hat Zwillings-Söhne und eine Tochter und lebt mit ihrem Mann seit ca. 2 1/2 Jahren hier in Denia.

Öffnen Sie Ihre Seele, denn Dagmar Kühl hat die Begabung einfach alles ganz genau zu beobachten und dann real und doch überaus warmherzig wiederzugeben.

 

Ebenfalls am 2. November 2009:

Der Ehemann Dr. med. Wolfram B. Kühl, Augenarzt, Autor, Aphoristiker sagt „Ein Aphorismus kann ein Angostura-Spritzer im Wörtercocktail sein“.

Dr. Wolfram Kühl der Aphoristiker.

Geboren 1941 als Sohn eines Bildhauers. Seine Kindheit und Schulzeit verbrachte er auf der Insel Rügen. Studium der Medizin und Psychologie in Prag, Berlin und Jena. Ausbildung zum Facharzt für Augenheilkunde. 1973 bis 1993 Chefarzt der Augenklinik Schwedt/Oder, dann eigene Praxis in Bremerhaven bis 2006.

Stephan Toboldt, der Almanach-Herausgeber deutschsprachiger Schriftsteller-Ärzte sagte weiter (…siehe meine Einladung): „ Wolfram B. Kühl versteht es zweifelsohne, uns an seinen Gedanken teilhaben zu lassen. Es gelingt ihm kurze Spannungsbögen zu schaffen, die uns fesseln, nachdenklich stimmen und uns wie in einer Folge flüchtiger Sensationen, vergnüglich unterhalten“.

Und Prof. Dr. V. Hesse vom Bundesverband der Schriftsteller-Ärzte Deutschland meint: „Die Aphorismen von Kühl sind unter den verschiedensten Gesichtspunkten für jeden Interessenten mit individuellem Gewinn und persönlicher Bereicherung zu lesen.“

Rolf Möbius, ein Freund der Familie, stellt ihn und sein Werk vor und liest einiges aus diesen mehr als 800 Sinnsprüchen.

 

 

 

 

 

 


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